Wessen Ziele verfolgst du eigentlich?

 

 

Wessen Ziele verfolgen wir eigentlich? Leben wir unsere eigenen Ziele oder leben wir vielleicht die Ziele unserer Gesellschaft, unserer Nachbarn, unserer Firma, unserer Eltern, unserer Kinder, unserer (Ex) Partner?

 

Manchmal gibt es im Leben dieses eine Schl├╝sselerlebnis, die eine Krankheit oder den einen magischen Moment, in dem uns klar wird, dass wir Ziele anderer verfolgen und nicht unsere eigenen­čś│.

 

Frag dich doch mal. 

Warum kommt es so oft vor, dass uns bei Zielerreichung ein schales oder bitteres Gef├╝hl beschleicht?

Dass uns trotz Zielerreichung das doch nicht genug war?

Dass wir nicht zufrieden sind und sich keine Schmetterlinge im Bauch einstellen wollen?

Warum werden wir manchmal bei Zielerreichung sogar w├╝tend?

 

Unsere Kulturlandschaft definiert 

 

Wir definieren oft unsere Ziele unserer Kulturlandschaft entsprechend. Aus unserer Herkunft heraus. Aus unserer Erziehung heraus. Aus unserer Bildung heraus. Aus unserer Religion heraus. Aus den Glaubenss├Ątzen unserer Kindheit heraus. Aus unseren bisher gewonnenen Erfahrungen heraus. Aus dem was man halt so macht. Aus einem Sicherheitsstreben heraus. Aus den Anspr├╝chen unserer Partner heraus. Aus den Anspr├╝chen unserer Expartner heraus. Aus unserer Familie heraus. Aus der Liebe zu unseren Kindern heraus.

Aus allem, nur nicht aus uns selbst­čśů.

 

 

Ja. Wir definieren oft unsere eigenen Ziele nicht aus uns selbst heraus. Nicht aus unserer Identit├Ąt heraus. Wir leben nicht aus unserer Kreativit├Ąt heraus. Wir leben nicht aus dem heraus was wir wirklich in der Lage sind zu erschaffen und zu kreieren. Wir richten zu wenig den Blick auf unser Innerstes. Wir gucken zu selten neugierig danach was wir eigentlich wollen vom und im Leben.┬á

 

Begeistern dich deine Ziele? Ist diese Begeisterung die, die du aus deiner Kindheit kennst?

Hast du eine riesige Vorfreude darauf, nur wenn du sie vor dir auf einem Zettel siehst?

Bekommst du erstmal ein mulmiges Gef├╝hl im Bauch, weil du beim Schreiben bemerkst wie unfassbar gro├č und vision├Ąr deine Ziele sind?

Kannst du dich beim Schreiben in das Gef├╝hl hineinversetzen, wie es sein wird dieses Ziel endlich zu erreichen?

 

Manchmal passiert es sogar, dass wir wirklich unsere Ziele verfolgen. Und trotzdem stellt sich das erhoffte Gl├╝cksgef├╝hl nicht ein, l├Ąsst auf sich warten. Was ist dann passiert­čžÉ?┬á

Manchmal kommt es vor, dass wir uns Ziele setzen, nur um es jemandem anderen beweisen zu wollen. Jetzt erst recht! Vielleicht hat mal jemand zu dir gesagt, dass du das ja wohl ganz sicher niemals erreichen kannst. Oder. Das man das auf keinen Fall erreichen kann. Niemals.

Ab diesem Zeitpunkt des Aussprechens ist nat├╝rlich unser Ehrgeiz gepackt. Na warte, dem werde ich es zeigen. Die werden sich umgucken. Und wir laufen voll Power und mit aller Kraft ÔÇ×unseremÔÇť Ziel hinterher. Bis wir irgendwann feststellen d├╝rfen, dass wir auch hier nicht ÔÇ×unsereÔÇť Ziele auf das ausgerichtet haben was wir sind, sondern eigentlich bildlich gesehen f├╝r andere laufen.┬á

 

Wie oft verbiegen wir uns, wir glauben wir m├╝ssten anders sein als andere? Irgendeinem Idealbild aus Zeitschriften hinterhereifernd.

Wie oft machen machen wir etwas, nur um dazuzugeh├Âren?

Wie oft machen wir weiter und weiter, obwohl wir bereits zufrieden sind mit dem Erreichten?

 

 

Wann h├Ârst du auf damit diese toten Pferd zu reiten­čÉ┤­čÉ┤? Wann steigst du ab?┬á

Mach dich frei von der Meinung anderer. H├Âr auf damit deine Kraft, deine Energie, dein Durchhalteverm├Âgen, deinen Mut und dein Potenzial f├╝r die Ziele anderer einzusetzen. Steck lieber all deine geb├╝ndelte Energie in deine wahren Ziele, Werte, Lebensaufgaben und Seelenwege­čĄę.

 

Und nun, nimm dir einen Zettel und schreib sie dir auf. 

Jetzt? 

Na logo, jetzt!

 

Und wenn du dann deinen Zettel betrachtest, mit all deinen Zielen. Geh einen Schritt zur├╝ck und betrachte das Geschriebene mit etwas Abstand. Wenn deine Worte dich dann nicht vor Freude in die Luft springen lassen. Wenn sie dich nicht so sehr begeistern, dass du sofort damit anfangen m├Âchtest und am liebsten die ganze Nacht durch an ihnen ÔÇ×arbeitenÔÇť w├╝rdest. Wenn du nicht zu 100% ja sagen kannst.

 

├ťberleg dir im zweiten Schritt, wer sich alles freuen wird, wenn du dein Ziel erreicht hast? Ein sicheres Zeichen daf├╝r, dass dein Ziel zum Teil von den Erwartungen anderer bestimmt ist.

 

H├╝pfst du zu diesem Zeitpunkt nicht vor Freude. Dann nimm dir einen neuen Zettel und ├╝berleg nochmal von vorne­čśť.┬á

 

Und wenn es sich f├╝r dich stimmig anf├╝hlt. Und wenn du deine Ziele mit deinen Werten abgeglichen hast. Dann, aber erst dann holst du dir einen A1 oder A2 Karton und baust dir dein pers├Ânliches Visionsboard. Mit ausgeschnittenen Bildern. In den schillernsten Farben. Knallbunt. Ganz gro├č und f├╝r alle sichtbar. Auch f├╝r dich.┬á

 

Was sind deine wahren Ziele? Was ist das was deine Seele bewegt? Was m├Âchte dein HerzÔÖą´ŞĆ dir sagen? Stimmen deine Ziele mit deinen Werten ├╝berein? Gehst du schon deinen Herzensweg?