Wessen Ziele verfolgst du eigentlich?

 

 

Wessen Ziele verfolgen wir eigentlich? Leben wir unsere eigenen Ziele oder leben wir vielleicht die Ziele unserer Gesellschaft, unserer Nachbarn, unserer Firma, unserer Eltern, unserer Kinder, unserer (Ex) Partner?

 

Manchmal gibt es im Leben dieses eine SchlĂŒsselerlebnis, die eine Krankheit oder den einen magischen Moment, in dem uns klar wird, dass wir Ziele anderer verfolgen und nicht unsere eigenen😳.

 

Frag dich doch mal. 

Warum kommt es so oft vor, dass uns bei Zielerreichung ein schales oder bitteres GefĂŒhl beschleicht?

Dass uns trotz Zielerreichung das doch nicht genug war?

Dass wir nicht zufrieden sind und sich keine Schmetterlinge im Bauch einstellen wollen?

Warum werden wir manchmal bei Zielerreichung sogar wĂŒtend?

 

Unsere Kulturlandschaft definiert 

 

Wir definieren oft unsere Ziele unserer Kulturlandschaft entsprechend. Aus unserer Herkunft heraus. Aus unserer Erziehung heraus. Aus unserer Bildung heraus. Aus unserer Religion heraus. Aus den GlaubenssĂ€tzen unserer Kindheit heraus. Aus unseren bisher gewonnenen Erfahrungen heraus. Aus dem was man halt so macht. Aus einem Sicherheitsstreben heraus. Aus den AnsprĂŒchen unserer Partner heraus. Aus den AnsprĂŒchen unserer Expartner heraus. Aus unserer Familie heraus. Aus der Liebe zu unseren Kindern heraus.

Aus allem, nur nicht aus uns selbst😅.

 

 

Ja. Wir definieren oft unsere eigenen Ziele nicht aus uns selbst heraus. Nicht aus unserer IdentitÀt heraus. Wir leben nicht aus unserer KreativitÀt heraus. Wir leben nicht aus dem heraus was wir wirklich in der Lage sind zu erschaffen und zu kreieren. Wir richten zu wenig den Blick auf unser Innerstes. Wir gucken zu selten neugierig danach was wir eigentlich wollen vom und im Leben. 

 

Begeistern dich deine Ziele? Ist diese Begeisterung die, die du aus deiner Kindheit kennst?

Hast du eine riesige Vorfreude darauf, nur wenn du sie vor dir auf einem Zettel siehst?

Bekommst du erstmal ein mulmiges GefĂŒhl im Bauch, weil du beim Schreiben bemerkst wie unfassbar groß und visionĂ€r deine Ziele sind?

Kannst du dich beim Schreiben in das GefĂŒhl hineinversetzen, wie es sein wird dieses Ziel endlich zu erreichen?

 

Manchmal passiert es sogar, dass wir wirklich unsere Ziele verfolgen. Und trotzdem stellt sich das erhoffte GlĂŒcksgefĂŒhl nicht ein, lĂ€sst auf sich warten. Was ist dann passiert🧐? 

Manchmal kommt es vor, dass wir uns Ziele setzen, nur um es jemandem anderen beweisen zu wollen. Jetzt erst recht! Vielleicht hat mal jemand zu dir gesagt, dass du das ja wohl ganz sicher niemals erreichen kannst. Oder. Das man das auf keinen Fall erreichen kann. Niemals.

Ab diesem Zeitpunkt des Aussprechens ist natĂŒrlich unser Ehrgeiz gepackt. Na warte, dem werde ich es zeigen. Die werden sich umgucken. Und wir laufen voll Power und mit aller Kraft „unserem“ Ziel hinterher. Bis wir irgendwann feststellen dĂŒrfen, dass wir auch hier nicht „unsere“ Ziele auf das ausgerichtet haben was wir sind, sondern eigentlich bildlich gesehen fĂŒr andere laufen. 

 

Wie oft verbiegen wir uns, wir glauben wir mĂŒssten anders sein als andere? Irgendeinem Idealbild aus Zeitschriften hinterhereifernd.

Wie oft machen machen wir etwas, nur um dazuzugehören?

Wie oft machen wir weiter und weiter, obwohl wir bereits zufrieden sind mit dem Erreichten?

 

 

Wann hörst du auf damit diese toten Pferd zu reiten🐮🐮? Wann steigst du ab? 

Mach dich frei von der Meinung anderer. Hör auf damit deine Kraft, deine Energie, dein Durchhaltevermögen, deinen Mut und dein Potenzial fĂŒr die Ziele anderer einzusetzen. Steck lieber all deine gebĂŒndelte Energie in deine wahren Ziele, Werte, Lebensaufgaben und SeelenwegeđŸ€©.

 

Und nun, nimm dir einen Zettel und schreib sie dir auf. 

Jetzt? 

Na logo, jetzt!

 

Und wenn du dann deinen Zettel betrachtest, mit all deinen Zielen. Geh einen Schritt zurĂŒck und betrachte das Geschriebene mit etwas Abstand. Wenn deine Worte dich dann nicht vor Freude in die Luft springen lassen. Wenn sie dich nicht so sehr begeistern, dass du sofort damit anfangen möchtest und am liebsten die ganze Nacht durch an ihnen „arbeiten“ wĂŒrdest. Wenn du nicht zu 100% ja sagen kannst.

 

Überleg dir im zweiten Schritt, wer sich alles freuen wird, wenn du dein Ziel erreicht hast? Ein sicheres Zeichen dafĂŒr, dass dein Ziel zum Teil von den Erwartungen anderer bestimmt ist.

 

HĂŒpfst du zu diesem Zeitpunkt nicht vor Freude. Dann nimm dir einen neuen Zettel und ĂŒberleg nochmal von vorne😜. 

 

Und wenn es sich fĂŒr dich stimmig anfĂŒhlt. Und wenn du deine Ziele mit deinen Werten abgeglichen hast. Dann, aber erst dann holst du dir einen A1 oder A2 Karton und baust dir dein persönliches Visionsboard. Mit ausgeschnittenen Bildern. In den schillernsten Farben. Knallbunt. Ganz groß und fĂŒr alle sichtbar. Auch fĂŒr dich. 

 

Was sind deine wahren Ziele? Was ist das was deine Seele bewegt? Was möchte dein Herz♄ dir sagen? Stimmen deine Ziele mit deinen Werten ĂŒberein? Gehst du schon deinen Herzensweg?