Hast du dich schon mal aus den Augen eines anderen betrachtet?

 

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Wer sind wir?

Woher kommen wir?

Warum sind wir hier?

Wo gehen wir hin?

 

Fragen, die sich jeder von uns schon gestellt hat. Die Antworten darauf kommen aus unserer eigenen Wahrnehmung. Aus unserer Realität heraus. Aus Hunderten von Annahmen, die wir für uns aufstellen. Aus Erfahrungen, die wir gemacht haben. Aus Erfahrungen und Meinungen anderer, die sie gemacht haben und die wir für uns unreflektiert übernommen haben. Aber wissen wir denn wie es wirklich ist? Wissen wir wirklich was ist?

Wir wissen ganz genau wie sich die Welt für uns anfühlt. Na logo. Das sehen wir doch. Das fühlen wir ja. Aber fühlt sich die Welt für andere anders an? Oder gleich? Sehen andere anderes?

Wir erschaffen uns unsere eigene Realität. Jeder von uns. Aber wie sieht die Realität meines Gegenübers aus?

 

Spannend finde ich den Gedanken sich mal selbst aus der Vogelperspektive zu betrachten. Von oben. Denn so müsste es doch sein, wenn andere uns sehen.

 Hast du dich schon mal aus den Augen eines anderen betrachtet?

 

Es gibt keine standardisierten Antworten. Kein bequemes Nachschlagen in irgendeinem Werk. Die Welt ist facettenreich und bunt. Vielerlei könnte sein. Um nicht zu sagen alles. Immer wenn wir uns solch tiefgreifende Fragen stellen, öffnen wir uns für unser Höheres Selbst. Wir dürfen uns unsere eigenen Antworten erschliessen. Klasse, oder?

Sei neugierig. Find es für dich heraus!

 

Unser Gehirn verarbeitet 400 Milliarden Informationen pro Sekunde. 2.000 davon nur bewusst. Es unterscheidet nicht, ob wir etwas wirklich und in echt mit unseren Augen sehen. Oder, ob wir uns etwas nur in unseren Gedanken vorstellen. Oder sogar, ob wir diese gedankliche Vorstellung aus unserer lange zurück liegenden Vergangenheit hervorkramen. Egal wo unser Gehirn dieses herholt. Es ist für uns real.

Unser Gehirn ist darauf ausgelegt, dass wir nur sehen, was wir uns vorstellen können. Wir gleichen unbewusst alles an Informationen was reinkommt mit unseren Mustern ab. Mit unseren Konditionen. Wahr. Nicht wahr. Kann sein. Kann nicht sein. Gut. Schlecht.

Was bedeutet das nun konkret?

Wenn du kein Wissen darüber hast, was gerade an Informationen bei dir rein geflattert kommt. Wenn du die  "Themen" nicht kennst. Wenn du noch kein Bewusstsein darüber gebildet hast. Siehst du es nicht. Es ist für dich nicht da. Nada. Nicht existent.Es geht sogar soweit, dass deine Augen es nicht sehen können. Gar nichts.

Es kommt immer darauf an was für uns real ist.  Wir alle kreieren unsere eigene Realität. Wir alle sehen das was ist durch einen Spiegel. Den Spiegel unserer eigenen Erinnerungen.

 

Unser Gehirn macht also keinen Unterschied zwischen dem was außen passiert und dem was in uns geschieht. Unseren Gedanken. Unseren Mustern.

Ohne unsere innere Realität, gibt es keine äußere Realität. Für uns. Für niemanden. Wir unterliegen aber allzuoft dem Glauben, dass die Welt um uns herum bereits existiert. Fest manifestiert und in Stein gemeißelt. Dass wir sie nicht beeinflussen können. Dass wir ausgeliefert sind. Manchmal ergeben wir uns diesem Gedanken sogar. 

 

Wie könnten wir noch denken?

Uns ist bewusst das wir unsere Zukunft  aktiv (mit)gestalten können. Zumindest zu dem Teil, den wir uns selbst zusprechen beeinflussen zu können. Dass wir auch unsere Vergangenheit aktiv beeinflussen können. Und gerade daraus unser Erleben im Hier und Jetzt positiver gestalten können. Daran denken wir oft nicht.

Denke nicht in Sachen. Die feststehen. Sondern denke vielmehr in Möglichkeiten, die wir uns eröffnen können. Es gibt Möglichkeiten des Bewusstseins. Deines Bewusstseins, um dir dieses zu erschließen. Nichts ist in Stein gemeißelt. Jeder von uns kann das. Jeder. Es gibt immer mehrere Möglichkeiten auf eine Situation zu gucken. Zeitgleich. Du entscheidest was zu deiner Wahrheit und damit zu deiner Geschichte wird, die du dir erzählst. Guck dir einfach die Möglichkeiten einmal an. Und entscheide dann für dich, welche du wählst. Guck nicht mit deinen Augen. Guck mit deinem Herzen.

Wenn du dir eine Situation oder ein Ding anguckst ohne es wirklich zu fixieren, wenn du die gesamte Situation betrachtest, in der es oder er auftritt, dann betrachtest du in Wellen.

Fängst du allerdings wieder an, weil auch das zu unserer Wahrheit  und unserem Gelernten gehört zu fixieren, also nur das Ding isoliert zu betrachten, dann siehst du wieder nur den Gegenstand oder die Situation an sich.  Das Ding springt dann aus den Wellen und den verschiedenen  Positionen, die du sehen könntest wieder in den Zustand den wir kennen. Du siehst also wieder nur eins. Zumeist eine dir bekannte Situationen.

Laut Quantenthoerie kann alles zu gleicher Zeit in mehreren Ausprägungen existieren. Durch deine Fixierung wählst du eine Situation. Du hast die Wahl. Du entscheidest. Wir durchleben immer mehrere gleiche Situationen in anderer Schwingung zeitgleich. Durch deine Wahl entscheidest du dich für eine von ihnen.

Die Frage ist immer. Wie tief möchtest du vordringen? Was lässt du zu?

 

Aber wie kann ein System oder Zustand  oder ein Ding mehrere Zustände zugleich haben? 

Statt Dinge als Dinge zu sehen, gewöhne dir an  ganze Szenenausschnitte å zu sehen.  Wir alle haben die Angewohnheit zu denken, dass alles was wir manifestiert um uns herum betrachten bereits ist, ganz ohne unser Zutun. Dass es existiert auch ohne Einflussmöglichkeit unsererseits. Diese Denkweise darfst du ablegen. Wenn du magst. Stattdessen dafst du für dich erkennen, dass selbst alles was wir sehen, alles Materielle, alles um uns herum, nichts als mögliche Bewegungen unseres Bewusstseins sind. Du hast in jedem Moment die Wahl, das tatsächlich Erlebte in Erscheinung zu bringen. Für dich zu manifestieren.

Wir dürfen ganz beruhigt den Gedanken beiseite legen, dass wir keinen Einfluss haben können auf das was wir im Außen erfahren. 

 

Schwer vorzustellen?

Ja klar. Aber versuch das doch einfach mal für dich. Probier es aus. Dann kannst du immer noch entscheiden, ob das eine mögliche Art zu denken für dich ist oder nicht. Denke nicht in Dingen, sondern fang an in Möglichkeiten zu denken😉.

 

Was für Erfahrungen hast du bereits mit dem gemacht, was du nicht weißt?

Was darf für dich sein?

 

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