Was hat das was ich erlebe mit mir zu tun?

Wenn ich hätte, dann würde ich auch. Wenn mir das nicht passiert wäre, dann könnte ich auch. Wenn die anderen nicht so wären, dann hätte ich schon längst. Wenn ich früher als Kind mehr Liebe erfahren hätte, dann könnte ich heute auch mehr Liebe schenken. Wenn mir das nicht passiert wäre, dann hätte ich schon längst. Wenn es sich für die Kinder nicht mehr zu früh anfühlt, dann werde ich. Wenn meine Eltern doch nur, dann könnte ich. Wenn mein Partner doch nur mehr meinem Idealbild entsprechen würde, dann könnte ich ihn auch mehr lieben. Wenn mich endlich eine Schauspielschule annehmen würde, dann könnte ich auch meinen Traum leben.

 

Merkst du was?

Wann hörst du endlich auf, dir selbst diese "WennDann Geschichten" zu erzählen?

Wann schaffst du es endlich aus dem Opfermodus heraus?

 

"Das Leben ist halt so." "Ich bin halt so." Ich kann nichts dafür." "Die anderen sind schuld daran." Sätze wie diese können wir getrost aus unserem Vokabular streichen. Du kannst dich zu jeder Zeit entscheiden anders zu denken. Du kannst zu jeder Zeit dein Leben selbst in die Hand nehmen. Du hast zu jeder Zeit die Wahl. Du kannst zu jeder Zeit die volle Verantwortung für dein Tun und dein Denken übernehmen. Zu jeder Zeit. Du kannst dich jederzeit für eine neue Wahrheit entscheiden. Du kannst dich zu jeder Zeit für deine Selbstverantwortung entscheiden.

Du kannst. Ende der Geschichte🙂.

 

Alles beginnt mit einer Frage. Was hat das was ich im Leben erlebe mit mir zu tun?

Wir spiegeln einander und geben uns so die Möglichkeit uns selbst besser kennenzulernen. Was hat das nun mit den Spiegelgesetzen zu tun?

Die Grundaussage der Spiegelgesetze besagt; da alles aus einem Geist ist, kann ich alles in allem erkennen. Im kleinsten Teil ist immer alles zu erkennen. Wie oben so unten. Wie innen so außen.

Wenn wir uns nur ein wenig darauf einlassen, dann wird uns vielerlei klar(er) werden, was das was wir im außen erleben mit unserer eigenen Innenwelt zu tun hat.

 

Wie sind denn dann unsere "WennDann Geschichten" wirklich zu deuten?

Vielleicht wird vielerlei deutlich an meiner eigenen Geschichte. Ich möchte sehr gern ein ganz konkretes Beispiel aus meinem Leben teilen. "Wenn nur jemand zu mir stehen würde wie ich bin, dann würde ich glücklich sein." Es ist mir zum wiederholten male immer wieder in meinem Leben passiert, dass Menschen, die ich schätze oder für die ich viel getan habe oder die ich sogar aus tiefem Herzen bedingungslos liebe, irgendwann an einem Punkt ankamen wo sie mir Selbiges nicht gleichermaßen entgegenbringen konnten. Sie konnten nicht aus tiefem Herzen ganz ja sagen zu mir. Sie konnten nicht aus voller Überzeugung zu mir stehen. Bedingungslos.

Und dabei war es ganz egal, ob das Partner, Chefs, Kollegen, Freunde, Nachbarn oder was auch immer waren. Immer neue Konstellationen und doch immer das gleiche Thema. Meinem Thema.

Warum eigentlich nicht? Was mache ich falsch? Sind alle anderen einfach nur doof? Warum erkennt mich niemand so an wie ich bin? Dachte ich. Und zog mich dann  in mein Schneckenhaus zurück. Immer wieder. Bei jeder neuen und doch so gleichen Situation in meinem Leben. Ich war oftmals unendlich traurig. Manchmal bin in in ein tiefes Loch gefallen. Ein anderes Mal wurde ich unendlich wütend. Oft war ich total verletzt.  Immer aber löste es totales Unverständnis und ein unendliches Fragezeichen in mir aus. Ich wollte doch nur das zurück bekommen, was ich aus meinem Herzen  gab. Mich. Ganz. Bedingungslos. Und mit jedem Schritt auf den anderen zu, und mit jedem Verständnis dem anderen gegenüber, und mit jedem einzelnen Zurückstellen von mir selbst, habe ich mich weiter von mir entfernt. Von dem großartigen was ich bin. 

Bis ich mir angewöhnt habe eine Frage zu stellen. Eine einzige. Was hat das was ich im außen erlebe mit mir selbst zu tun? Eine einzige Frage. Den Spiegelgesetzen folgend. Das änderte alles.

Kannst du dich selbst zu 100% selbst annehmen? Stehst du zu dir selbst? Bedingungslos? Bleibst du dir selbst treu, auch wenn es mal schwierig wird? Oder stellst du alle Bedürfnisse anderer mal wieder über deine eigenen? Findest du für alles und jeden Verständnis? Schliesst dich das mit ein? Das durfte ich für mich transformieren. Ich bin unendlich dankbar für alle Lernpartner meines Lebens🙏🏼.

Das Erleben im Außen zeigt uns lediglich das auf, was wir in unserem Inneren noch zu lösen haben . Wo wir selbst mal genauer hingucken dürfen. Es zeigt uns, wie wir selbst in unserem tiefsten Inneren über uns denken und fühlen.

Warum passiert das?

Wir sind alle Schwingung. Alles ist Schwingung.

Liebe hat die höchste Schwingung von allem. Liebe ist in der Lage alles zu verändern. Alles zu transformieren. Der erste Schritt ist die Liebe zu dir selbst♥️.

 

Was hat das Thema was du noch in deinem  Außen erlebst mit deinem Innersten zu tun?

Nimmst du den Spiegel deines Gegenübers dankbar für dich an?

Welches Thema in deinem Leben kommt immer wieder zu dir?

Was regt dich am Meisten an anderen auf? Was verletzt dich?

 

Bist du mutig genug einmal hinzugucken🤗?

 

 

 

 

 

 

 

 

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