Herrlich unperfekt.

Mit jedem einzelnen Moment den wir leben, machen wir einen Unterschied. Oder auch eben nicht.

Es liegt an uns, ob wir unserer Bestimmung folgen. Unserem Herzen. 

Viele sind auf der Suche nach ihrer Berufung. Nach dieser einen Aufgabe in ihrem Leben. Nach ihrer Bestimmung. Nach der Aufgabe, die sie sich selbst gestellt haben. An der sie über sich hinaus und wachsen möchten. Hin zu sich selbst.

Viele davon suchen so sehr, dass sie sie womöglich niemals finden werden. Viele warten auf etwas Imaginäres, was vielleicht nie eintreten wird. Einfach noch nicht perfekt herausgearbeitet ist. Echt schade eigentlich.

Dabei vergessen wir allzu leicht, dass es genau so wichtig ist, WIE wir etwas tun, wie WAS wir tun. Wenn nicht sogar noch viel wichtiger. Wenn wir nur anfangen würden, dürften wir das sehr schnell erfahren.

 

Viele denken, dass sie bereits alle Probleme und Herausforderungen, die mit ihrer Berufung zu tun haben, allesamt gelöst haben müssen. Noch bevor sie überhaupt damit starten können. Selbstverständlich müssen alle Eventualitäten vorher bereits eingehend beleuchtet sein. Sicherheit ist dabei oberstes Gut. Es könnte ja etwas auf uns zukommen, dass ganz neu für uns wäre. Etwas, das wir noch nie so erlebt haben. Noch nicht einmal durchdacht.

Viele von uns perfektionieren so lange, dass sie womöglich niemals anfangen werden. Echt schade eigentlich.

Dabei vergessen wir allzu leicht, dass wenn wir anderen auch nur EINEN Schritt in unser Entwicklung oder Erfahrung in unserem Spezialistenthema voraus sind, vielen anderen zu ihrem womöglich ERSTEN Schritt verhelfen könnten. Wenn wir uns nur zeigen würden.

 

"Das ist noch nicht gut genug." "Ist das denn immer noch nicht fertig?" "Ich bin noch nicht gut genug." "Es ist noch nicht so, wie ich es mir vorstelle." "So ist es halt einfach noch nicht richtig." Kennst du das auch?

Hhhmmm. Aber wie genau stellen wir es uns eigentlich vor? Wie genau wäre es denn perfekt? Wären wir perfekt?

Wir alle haben viele Gesichter. Viele verschiedene Anteile in uns machen uns erst zu dem was wir tatsächlich sind. Dem Perfektionismus liegen viele Spielarten zu Grunde. Der Antreiber. Der Nörgler. Der Unzufriedene. Der Richter. Der Druckmacher. Der Henker. Der Kritiker. Der Schredderer. Allesamt nähren sie den Perfektionisten in uns. Geben ihm erst seine Daseinsberechtigung. 

Wir trauen uns dieses und jenes nicht. Wir fangen dieses und jenes nicht an. Wir schließen dieses und jenes Kapitel unseres Lebens nicht ab. Wir sprechen dieses oder jenes erst gar nicht an. Warum? Weil wir angstgetrieben und mangelbasiert sind. Weil wir Angst davor haben eine falsche Entscheidung zu treffen. Weil wir Angst vor Fehlern haben. Weil wir Angst vor dem Scheitern haben. Weil wir Angst haben nicht zu Genügen. Weil wir Angst haben nicht gut genug zu sein. Weil wir Angst haben nicht (mehr) geliebt zu werden. Und mit niemandem gehen wir so hart ins Gericht wie mit uns selbst.

 

Wir leben mit voller Kraft an uns vorbei. Wir leben mit voller Kraft an unserem Leben vorbei. Wir leben mit voller Kraft an unserem Seelenplan vorbei. 

Dabei liegt unsere wahre Schönheit, unser volles Potenzial und unsere Authentizität im Unperfekten. Das macht uns unverwechselbar. Das macht uns zum Typen. Zur Marke. Unverwechselbar. Und auch wahrlich liebenswert.

Wenn wir für uns erkennen können, dass wir alle einzigartig und perfekt sind. Genau so wie wir sind. Wenn wir erkennen, dass das Leben perfekt ist und immer für uns ist. Wenn wir sehen glauben können, dass alles möglich ist. Wirklich alles. Wenn wir es uns nur vorstellen können. Wenn wir das Geschenk annehmen können, dass wir sind. Wenn wir annehmen können, dass wir nur das Allerbeste verdient haben. Das es unsere Bestimmung ist glücklich, in Fülle und Liebe zu sein.

Dann kann uns nichts mehr aufhalten. Noch nicht mal wir selbst.

Jeder von uns kann sofort damit beginnen seine Mission und Berufung zu leben. Heute noch.

 

Wir alle können unsere Bestimmung jeden Tag und jede Minute unseres Lebens verkörpern. Können sie leben. Wir haben jeden Tag 24 Stunden Zeit. Jeder von uns gleich viel. Wir alle haben die Möglichkeit  unser Licht 24 Stunden leuchten zu lassen und damit das Feuer in den Herzen möglichst vieler Menschen zu entzünden.

 

Worauf willst du noch warten?

Mit was machst du schon einen Unterschied?

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