Positive Gedanken führen zu positiven Resultaten.

Oh nein. So wollte ich doch nicht mehr denken. Schoss es mir durch den Kopf. Ich erschrak. Wie lange hab ich mich schon damit beschäftigt? Wie lange war ich schon mit diesen Gedanken unterwegs? Keine Ahnung. Ich wusste es nicht. Meine Gedanken waren gerade dabei sich damit zu beschäftigen wie lange es wohl noch dauern würde. "Naja. Schnell wird es sicher nicht gehen. Es wird sicher noch seine Zeit brauchen. Und ausserdem ist ja auch noch das mit der Ablehnung zu meistern und jene Blockade zu lösen. Und zuallererst das mit den Eltern. Dieser ewig unterschwellige Vorwurf an sie. Das Gefühl des nicht geliebt seins. Des nicht angenommen seins um seiner selbst willen. Dafür müsste aber erstmal Bewusstsein und Bereitschaft bestehen. Also wieder Rückzug. Also wieder kein Kontakt. Also wieder Distanz. Und dann mangelt es ja erst recht noch an Vertrauen und Vorstellungsvermögen. ..."

Ich hatte mich wieder selbst dabei erwischt, wie ich mich in meinen eigenen Gedankenkonstrukten, gestrickt aus Vergangenheit und Zukunft verlor. Die Ergebnisse meiner Gedanken würden folgen. Ich kann sie jetzt schon in der zeitlichen und thematischen Reihenfolge voraussagen. Ich hatte mir damit mal wieder negative Resultate selbst gestrickt, die auf der Basis meiner negativen (nicht vertrauenden) Gedanken resultierten. Nicht weil ich's nicht besser wüsste. Nicht weil ich's nicht spürte. Sondern, weil ich nicht klar und rein vertraute.

 

Das was du denkst bestimmt wer du bist. In Bezug auf dich selbst und na klar auch in Bezug auf das was du in deinem Leben erfährst. Es sind die tiefen Gedanken, die dich steuern. Nicht die Gedanken in deinem Kopf. Sondern die Gedanken deines Herzens. Unsere Gedanken wecken in uns Emotionen, die uns wiederum Handlungen folgen lassen. Denen Entscheidungen vorangestellt sind. Die wir treffen können. Oder oben auch nicht. Mit denen wir dann Erfahrungen machen. Oder auch eben nicht. Weil unser Gefühl uns erst gar nicht loslaufen lässt. Die dann wiederum Gedanken in uns auslösen. Gedanken. Emotionen. Entscheidungen. Handlungen. Erlebnisse. Gedanken. Emotionen. Entscheidungen. Handlungen. Erlebnisse. Gedanken. ...

Merkst du was? Es ist ein geschlossener Loop. Eine Programmschleife, die da abläuft. Und mittendrin wir. Du. Ich. Das was wir sind. Und das was wir (er)leben und erfahren. Und wenn wir da mal raus wollen? Was Neues erleben wollen?

 

Anders denken. Affirmationen sind wunderbar. Sie leiten dich den ersten Schritt in eine Richtung wirklich so zu denken.

Sind wir uns erst einmal selbst auf die Schliche gekommen und haben einen unserer Gedanken ausgemacht, den wir so nicht mehr für uns denken wollen, ist das schon mal großartig. Egal ob einen der 5% bewussten oder einen der  95% un(ter)bewussten. Affirmationen geben unserem Unterbewusstsein eine völlig neue Orientierung. Sie sind in der Lage vor allem erstmal deine Denkgewohnheiten zu ändern.

Und für alle, die jetzt innerlich rebellieren, weil sie sagen, hhhhmmm, das hab ich schon. Ich lebe bereits eine positive Denkweise. Tag für Tag. So wie ich. Und trotzdem treten noch nicht die gewünschten Ergebnisse und Erlebnisse und Erfahrungen auf allen Ebenen deines Seins ein. Die dürfen mal in sich hinein hören und fühlen, ob sie diese Affirmationen auch schon fühlen können. So richtig in echt. Ob sie darauf vertrauen.

Alleiniges Wissen hilft rein gar nichts. Es nützt nichts, wenn wir uns jeden Tag mit dem Kopf sagen, dass wir hübsch sind und uns lieben. Wenn unser Herz aber denkt. "Naja. Zumindest weglaufen muss man nicht vor mir."

Gedanken kommen aus unserem Verstand. Für Gefühle ist unser Herz zuständig. 

Wenn wir es  nicht wirklich wirklich fühlen. Wenn wir nicht tief in unserem Herzen ein Gefühl der Liebe und Akzeptanz für uns entwickeln können und es auch spüren, bleiben es schöne aufgesagte Sätze. Ganz tief. Ganz rein. Also dürfen wir die ich- bin-grossartig-wie-ich-bin und ich-liebe-mich-Affirmation des Verstandes mit dem ich-bin-grossartig-wie-ich-bin und dem ich-liebe mich-Gefühl unseres Herzens verbinden. Sie dürfen eins werden. Dann wirken sie auch.

 

Außerdem dürfen wir uns angewöhnen alle unsere Worte und Gedanken auf jegliche Negativität zu überprüfen. Wirklich alle. Beobachte dich mal wirklich bewusst einen ganzen Tag lang. Streng. Aus der Beobachterperspektive. Was sagst du wirklich? Was denkst du wirklich? Schreib es auf.

Wenn du mal deine kürzlichen Erfahrungen in deinem Leben genauer betrachtest. Wirst du sehr schnell die Zusammenhänge zwischen deinen positiven Gedanken und deinen manifestierten positiven Resultaten erkennen. Guck dir deine negativen Resultate an und überleg nochmal ganz genau für dich. Was hast du wirklich im Vorfeld gedacht? Hast du vielleicht die Situation im Voraus ganz genau durchdacht und dabei auch die negativen Eventualitäten bis ins kleinste Detail von links nach rechts gedreht. Auseinandergenommen. Zack. Das war's schon.

Du darfst deinen Geisteszustand zu jeder Zeit wirklich positiv halten. Keine Lästerei über die nervige Kollegin. Auch nicht für dich alleine.In deinem Kopf. Bei dem was du dir wünscht. Keine Zweifel mehr. Es wird nur noch in einem Ergebnis gedacht: es klappt und wird genau so. Kein Abwägen mehr von Eventualitäten. Kein für und wieder mehr. Keine Sorgen mehr. Keine Zweifel.

 

Wir dürfen zu jeder Zeit vermeiden anderen und uns selbst Vorwürfe zu machen. Wir dürfen uns zu jeder Zeit auf Lösungen fokussieren. Wir dürfen zu jeder Zeit wirklich positiv denken. Wir dürfen uns zu jeder Zeit voller Vertrauen auf den positiven Ausgang verlassen. Zum höchsten Wohle von dir und mir und zum Höchsten Wohle aller. 

Wir dürfen zu jeder Zeit gedanklich und emotional bereits von dem positiven Ausgang ausgehen, so dass wir erst gar nicht in Diskussionen mit uns selbst verfallen können. Dürfen es fühlen. Weil es ja so kommen wird. Weil es ja so ist. Mit dieser reinen Art von Gedanken und Gefühlen wird sich alles tatsächlich auch so manifestieren. Da ist die höhere Schwingung. Probier´s aus. Vertraust du schon oder zweifelst du noch?

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