Wunder erleben.

Es gibt vielerlei Möglichkeiten wie wir mit Situationen und Ereignissen, die uns als Knoten auf unserer Lebenslinie begegnen umgehen können. Wir können sie auch Spiegel nennen. Oder auch Karmische Verstrickungen. Ganz egal. Die Saat die wir irgendwann gesetzt haben. Resonanzflächen unserer eigenen energetischen Schwingung, die wir ausgesendet haben.

Mit unseren Gedanken. Mit unseren Gefühlen. Mit unseren Worten. Mit unserem ganzen feinstofflichen Sein.

 

Wir alle haben einen freien Willen. Jede(r) von uns. Im ersten Schritt können wir uns dazu entscheiden die Situationen anzunehmen oder auch uns davon zu dissoziieren. Wir lassen bei einer Dissoziation die Ereignisse oder Menschen erst gar nicht an uns ran. Wir spalten sie aus unserem Alltagsbewusstsein ab. Klammern sie oder uns selbst aus. Halten uns wie kleine Kinder beim Versteckspiel die Augen zu und denken wirklich, dass wir dann weg sind. Nicht fassbar. Nicht angreifbar. Nicht ansprechbar. "Das hat schon mal gar nichts mit mir zu tun. Nichts. Damit will ich mich schon mal gar nicht beschäftigen. Ich bin dann mal weg. Das ist mir echt zu blöd. Isso." Das löst bedeutet aber nur eins. Diese Situationen, in genau dieser Schwingung werden uns immer wieder ereilen. Bis wir sie angeguckt haben. Die Antwort auf Wegdrücken und Weggucken ist immer noch weniger Gefühl, Leichtigkeit, Energie, Schwingung und Lebensfreude.

Oder wir deuten uns die Story so um, dass es wieder zu unserer eigenen Wahrheit passt. Sammeln Informationen und Schwingungen auf, die uns darin bestärken, dass die Situation nicht ist oder wenigstens nicht so wie es scheint ist. "Es ist nicht so wie es aussieht." Damit können wir dann wieder umgehen und können uns unbeschadet, unbearbeitet (nicht reflektiert, nicht mit uns gearbeitet, nicht im Sinne unseres Wachstumsentwickelt) schon auf die nächste Situation einstellen, die alsbald kommen wird. In einem anderen Gewand, aber doch mit genau derselben Energie und Lernintenion für uns.

 

Oder wir nehmen das uns begegnende Ereignis an.

Wenn wir es angenommen haben gibt es wieder verschiedene Reaktionsmöglichkeiten für uns. Wir versuchen das Ereignis mit aller Kraft und Mühe von uns abzuwenden. Wir ziehen in den Kampf gegen ihn. Sie. Alle. Uns. Und damit eröffnen wir uns zumindest schon einmal eine gewisses Handlungsspektrum. Wir gestalten schon mal mit. Wir tun etwas. Wir wehren uns. Wir kämpfen. Das war es dann aber auch schon mit unserem Handlungsspielraum. Es darf schwer sein und auch schwer bleiben. Die Antwort auf Kampf ist immer Kampf.

Oder wir nehmen die Situation an und gucken was das Ereignis mit uns zu tun hat. Was wir auflösen oder erlösen dürfen in uns. Was wir transformieren dürfen. So dass diese Situationen nie wieder kommen müssen. Andere ja. Mit wieder neuem Wachstumspotenzial. Dieselben aber nimmermehr. Haken dran.

Oder wir nehmen die Situation an und versuchen sie für uns zu verharmlosen. Wir ergeben uns quasi. "Ach das kenne ich schon. Ich bin halt so. Ach, du musst aber auch mal die andere Seite verstehen. Oder auch. Ich weiß, dass es nicht richtig ist mich so zu behandeln und so mit mir umzugehen. Aber ich bin vernünftiger. Dann hab ich meine Ruhe. Was ja ohne Zweifel auch stimmt. Unsere Ruhe haben wir dann. Leider nur nicht unsere Lernaufgabe in dieser Situation bewältigt. Naja, macht ja nix. Es gibt ja wieder eine neue Chance. Ganz bald sicher. Die Antwort auf Beschönigen und Verharmlosen ist immer noch weniger Wahrnehmung und Ausdruck von uns selbst. 

 

Oder wir nehmen die Situation an und reagieren mal mit einem ganz anderen Anteil von uns. Einem ganz anderen Anteil in uns. Wir wählen und beziehen die Stellung unseres Neutralen Beobachters. Aus dieser Perspektive heraus können wir uns die Situation mit einem neutralen Auge betrachten. Ganz ohne involvierte Gedanken. Ganz ohne beteiligte Gefühle. Ganz ohne einschränkende (Ver)Urteil(e)ungen. Ganz ohne limitierende Bewertungen. Der neutrale Beobachter guckt sich die Situation einfach nur an. Nimmt wahr was ist. Und schaut ohne eine Position zu beziehen. Vollkommen neutral halt. Quasi aus der Vogelperspektive heraus. Der Neutrale Beobachter kann sämtliche Details wiedergeben. Bezieht aber selbst keine Position. "Ach, das ist ja interessant. Was es da wohl wieder zu lernen gibt für mich." Das ist die ideale Position für Synchronizitäten. Das ist die Schwingung aus der heraus alles möglich wird. Auch all das was mit Bewertung nicht möglich ist. Dann passieren Wunder. Da ist unsere Magie. Dann öffnen sich Türen. Und es können Menschen zu dir kommen, die du vorher nicht auf deinem Radar hattest. Es können Dinge geschehen, die du nie für möglich gehalten hättest. Die Antwort auf Neutralität in unserer Haltung sind Wunder und Möglichkeiten. 

 

Und wenn wir nun glauben, dass wir uns das wie hier so schön Schritt für Schritt überlegen können. Nachdenken. Zurechtlegen. Nochmal drüber schlafen können. Pustekuchen. Dann werden wir enttäuscht. Aber gehörig. Mitnichten ist es so. Unsere Gedanken, Gefühle, Worte und unsere Schwingung schlägt in einem Bruchteil einer Sekunde zu. Und schon senden wir das was wir in diesen Situationen gewohnt sind. Reden und fühlen auch das was uns längst schon bekannt ist. Nur um dann als Reaktion, Resonanz, Karma oder Antwort des Universums wieder ein Ergebnis zu erhalten, was wir uns so nicht gewünscht haben. Wir kreieren. Ja stimmt. Wir kreieren aber an dem was wir eigentlich gar nicht manifestieren wollen. Uns gar nicht für unser Leben wünschen. Wieder. Und wieder. Und wieder. Die ganze Zeit. Es sind unsere Muster, die uns steuern. Bewusst. Un(ter)bewusst. Energetisch. 

 

Bis wir erwachen. Aufwachen. Bis wir uns anders verhalten als uns bisher gewohnt in diesen Situationen. Bis wir mal etwas ganz Verrücktes tun. Etwas revolutionär Neues. Etwas ganz was Anderes. Bis wir uns selbst mal über den Weg trauen. Bis wir uns mal selbst vertrauen. Bis wir uns mal selbst so viel Wert sind, dass wir hinhören. Hingucken. Hinfühlen. Bis wir so viel Selbstliebe für uns entwickelt haben, dass wir es uns selbst wert sind. Dass wir annehmen können. Empfangen.

Und dann dem Impuls der dann folgt folgen. Scheiss egal was der Verstand dazu sagt. Scheiss egal auf Sicherheiten. Scheiss egal darauf was andere tun oder unterlassen würden.Scheiss egal was wir bis jetzt in unser Leben so alles veranstaltet haben. 

Es geht in diesen Momenten nur um DICH. DICH. Lange nichts. Und um DICH. Geh andersherum. Versuch´s mal anders als bisher. Dann wird's leicht. Da sind andere Ergebnisse. Da ist unsere Sehnsucht. Da ist unser Glück. Da ist unser Wachstum. Geh deinen Herzensweg. Folge dem Ruf deiner inneren Stimme. Da sind wir. Du. Ich. Wir alle. Die Antwort auf Mut und Musterbrechen ist Glück und Erfüllung. 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0