Such Liebe nicht weiter im Außen.

"Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich mich endlich Stück für Stück von allem befreien was mir nicht guttat. Nicht mehr dienlich war. Nicht gesund für mich. Von selbstzerstörenden Rauschmitteln. Von belastendem Essen. Von Freunden. Menschen in meinem Umfeld. Niedrigen Schwingungen. Von vielerlei Beziehungsgeflechten. Ehrenämtern. Von Dingen. Vielen Dingen. Situationen. Gefühlen. Tiefen Ängsten. Karma. Von Tätigkeiten. Von unbefriedigenden Jobs. Von Flucht in übermäßiger Arbeit. Dem Leben zwischen Tür und Angel. Unter meinen Möglichkeiten. Fernab von meinen Träumen. Von allem was mich immer wieder herunterzog. Gedanklich. Emotional. Als ich anfing Grenzen zu ziehen. Meine eigenen. Auch mal nein zu sagen. Nicht immer nur lieb zu sein. Alles aus einem gesunden Egoismus heraus. Als ich beschloss alle Entscheidungen nur noch aus Liebe zu mir selbst zu treffen. Zu meinem höchsten Wohl.

Da erst durfte ich fühlen was SELBSTLIEBE wirklich bedeutet. Du SELBST sein. Sei wer du bist in deinem reinsten Kern und aus tiefstem Herzen und LIEBE dich gerade deswegen unendlich dafür." 

 

Du denkst immer noch, dass das egoistisch ist? Nö. Ist es nicht. 

 

So lange du noch die Liebe im Außen suchst, wirst du sie nicht finden. Erst mit einem aus den Tiefen deines Herzens gesprochenen: "Ich liebe mich. Ich liebe mich. Ich liebe mich.", kann auch Liebe zu dir zurückfließen. Glasklar gemeint. Ehrlich echt empfunden. Mega Gänsehaut erzeugend gefühlt. Mit allem was du bist. In deiner ursprünglichen Einzigartigkeit. 

Viele von uns sind bereit unendlich viel Liebe an andere zu verschenken. Partner. Freunde. Geliebte. Kinder. Eltern. Kollegen. Ämter. Den Müllmann. Und für sie selbst bleibt nicht der klitzekleinste Fitzel übrig. Oder ist es nicht wert. Unfähig zu sagen wonach es einem selbst beliebt. Unklar was wir überhaupt selbst möchten. Wollen. Lieben. Sind. 

Zuallererst dürfen wir uns das, was wir so bereit sind Anderen zu geben selbst schenken. Selbst annehmen. Um dann auch dieses Geschenk der Liebe weitergeben und selbst empfangen zu können. Bereit sind unendlich zu lieben. Bereit unendliche Liebe zu empfangen. Und. Lebst du es auch? Fühlst du es? Diese brennende Liebe für dich selbst?

 

Fühlen wir erst einmal, dass wir uns selbst nicht länger ausweichen können. Ausklammern. Nicht drumherum kommen. Nicht weiter fliehen dürfen. Machen wir uns auf unseren Weg.

Ohne Selbstliebe geht gar nichts. Ohne Zuwendung zu uns selbst laufen wir unser ganzes Leben der Liebe und Anerkennung Anderer hinterher. Begeben und bewegen wir uns in Verstrickungen und freiheitsberaubenden Abhängigkeiten. Und das auch noch mit voller Absicht. Weil wir es gewohnt sind. Weil unser Unterbewusstsein danach verlangt. Wir abhängig davon sind. Geben aus einem Mangel heraus. Lieben aus einem Mangel heraus. Senden energetisch eine Schwingung des Mangels. Nur ob der Liebe und Anerkennung Anderer zu erheischen. Zurück zu bekommen. Uns heil zu wähnen.

 

Dabei ist das Quatsch. Vollkommener Blödsinn. Kokolores. Niemand auf der Welt ist da um uns die Liebe zu geben, die wir uns so sehr wünschen und ersehnen. Es ist nicht die Aufgabe deiner Mitmenschen dich zu lieben. Mit allem was in dir ist. Sondern deine. Ende der Geschichte. Mit all deinem Licht. Und auch mit all deinen Schatten. Liebe von außen kommt nur, wenn sie in uns bereits ist.

Für uns alle ist es nach einiger Zeit der Entwicklung durchaus möglich das strahlende und leuchtende an uns anzunehmen. Den süßen, lachenden Wonneproppen, der uns die Arme entgegenstreckt und über sein ganzes Gesicht lacht. Das innere Kind in uns. Das Sonnenkind.

 

Wahre Selbstliebe fängt aber erst da an wo es schmerzlich für uns wird. An dem Punkt wo es weh tut hinzugucken. Wo unsere tiefen und schmerzenden Wunden sind. Tief vergraben. Im Keller. Hinter dicken Mauern. Oder mit dickem Schloss davor. Ketten aus Stahl. Genau da, wo unser emotional tiefster Schmerz sitzt.

Wo unser inneres Kind mit angezogenen Knien und gesenktem Blick in einer Ecke sitzt. Tiefe Traurigkeit. Wo es strampelnd und weinend, wild mit Armen und Beinen um sich schlagend auf der Erde liegt. Hysterisch schreiend. Brodelnde Wut. Wo unser inneres Kind vor lauter Angst und Verlassen seins zusammengekauert hinter seinem Bett sitzt. Pure Bedürftigkeit. Wo es sich vor lauter Scham und Selbstablehnung die Decke über den Kopf zieht. Tiefe Verletztheit. Wo sich unser inneres Kind schuldig fühlt. Nicht geliebt. Verstoßen. Allein. In den Momenten in denen wir uns und unserem inneren Kind nicht aus eigener Kraft die Liebe geben können, die wir und unsere Aspekte so dringend bräuchten. Um nicht mehr allein zu sein. Um zu heilen. Wo wir uns nach nichts mehr sehnen als liebevoll in den Arm genommen zu werden. Gehalten werden. Einfach mal auf den Arm wollen. Uns nach der bedingungslosen Liebe sehnen, die alles zu heilen vermag. Annimmt. Anerkennt. Da ist.

 

Stattdessen machen wir uns immer wieder selbst klein und fertig, wenn diese Gefühle in uns hochsteigen. Unser innerer Kritiker fängt an auch noch draufzuhauen. Vernebelt. Bagatellisiert. Wütet und wettert gegen uns. Schiebt in Schubladen. Betäubt.

Nur um diese(s) Gefühl(e) nicht noch einmal zu spüren. Bloss nicht. Nie wieder hatten wir uns doch geschworen. Lieber unser Lachen verkauft. Aus nackter und existenzieller Angst das noch einmal zu erleben, zu erfahren und fühlen zu müssen, was war. Nicht zu sehen. Nicht zu spüren. Nicht zu fühlen. 

 

Aber hey. Trau dich den Schleier endlich zu lichten. Einmal in die Höhle des Löwen zu blicken. Es ist nie wieder so schlimm, wie es war. Und. Wenn diese Wunden geheilt sind und du dich voller Liebe annehmen und uneingeschränkt lieben kannst als das was du in Wahrheit bist. Dann bist du frei. Unendlich frei alles zu tun und zu lassen was du magst. Auch deine Seelenpartnerschaft zu leben. Ganz. Heil. Und mit deiner Schwingung das in dein Leben ziehen wonach dein Herz ruft. 

Nimm dein inneres Kind jeden Tag voller Liebe in den Arm und frag es was es heute von dir braucht. Und dann tu es. JETZT!

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