Leben und Sterben.

"Rasselnder Atem trotz Sauerstoffzufuhr. Schwer hebt und senkt sich der zarte Brustkorb. Atemnot. Trockene gesprungene Lippen. Starrer Blick. Arme und Beine so zerbrechlich und dünn. Ich erinnere mich noch wie wir gemeinsam getanzt haben. Letztes Jahr. Abschlussball unserer Kinder. In festlichen und feierlichen Kleidern. Ausgelassen. Stolz. Wow, war das schön. Lebensfreude pur. Mutterstolz. Ziemlich genau ein Jahr ist das her. Mein Blick fällt auf ein Buch. Gelesen und mit Zetteln notiert bis Seite 54 - von 284. Vergebung.  Auflösung von Wut und Trauer. Liebevoll lächle ich sie an. Gucke über ihr zerbrechliches menschliches Kleid hinweg. In ihr Herz. In ihre Seele. Unsere Blicke treffen sich. Wissend. Dankbarkeit macht sich in meinem Herzen breit. Dankbarkeit für diesen Augenblick im Hospitz. Für den Kontakt unserer Seelen. Der Fluss der Energien. Unsere Kommunikation ganz ohne Wort. Von Herz zu Herz. Von Seele zu Seele. Mut und Zuversicht spendend. Energiefluss, um loslassen zu können. Und die Begleitung ins Licht."

 

Wie oft sagen wir, dass wir endlich glücklich sein wollen. Wie oft wollen wir unsere kühnsten Träume und Visionen leben. Die leidenschaftliche Liebe auf Seelenebene geben und empfangen . Das wundersame Gefühl spüren bei einem tiefen Blick in die Augen oder einer zarten Berührung zu vibrieren. Wie oft sagen wir, dass wir unseren Traum verwirklichen wollen. Ihn leben wollen. Voller Tatendrang und kühnster Vision. Wie oft müssen wir erst in den Terminkalender gucken, um zu wissen was wir den ganzen lieben langen Tag so erlebt haben. Flüchtig durchgehuscht. Rastlos.

Doch am nächsten Tag wachen wir schon wieder grummelig und desillusioniert auf. Vergessen alle Vorsätze und Träume vom Vorabend.  

Viele von uns sehen die Schönheit um uns herum den ganzen Tag lang nicht. Am Morgen Dankbarkeit und am Abend das einzusammeln der vielen klitzekleinen schönen Momente des Tages nicht gelebt. Wir verpassen unzählige Chancen und magischste Möglichkeiten. Zu gestresst. Zu viel um die Ohren. Zu undenkbar.

 

Wir plagen uns allzu oft, mit negativen einschüchternden Gedanken und drehen uns um Probleme, die uns noch gar nicht ereilt haben. Unbekannt wabernd in der Zukunft. Bleiben vor sperrangelweit geöffneten Türen und Toren wie angewurzelt stehen. Unfähig vor Angst und mangelndem Selbstvertrauen mutig hindurch zu schreiten. Nur ob der Möglichkeit des Scheiterns oder der uns zugetragenen Erfahrungen anderer. Ganz offensichtlich zu verrückt und ganz sicher zu wenig Sicherheit. 

Wir erschaffen und manifestieren uns unser eigenes Schlamassel selbst mit unseren wirkenden Gedanken, ausgesprochenen Worten und gelebten oder auch eben nicht vollzogenen Taten. Oder bleiben bereitwillig und ohnmächtig in unserer eigenen Geschichte hängen. Bereit die nächste Runde zu drehen. Verschoben und vertagt auf Wochenenden, Urlaube oder die Rente.

Wann wollen wir denn nun wirklich anfangen, glücklich zu sein? Wann wollen wir denn nun wirklich anfangen unserem Herzen nach zu leben und zu lieben?

 

Jetzt breche ich kurz eine Lücke in deinen Alltag und vielleicht berühre ich etwas in dir. Oder du fühlst dich missverstanden. Bei dir ist das etwas ganz anderes. Erschwerte Bedingungen auf der ganzen Linie. Und erkennst nicht, dass du es bist, der all dies erschafft. Und nun frage ich dich noch einmal: wann willst du glücklich sein? wann willst du wirklich anfangen deinem Herzen zu folgen?

Du hast dein Glück schon so oft verschoben. Wie lange willst du es noch tun?

 

Vielleicht denkst du nun, ich will gücklich sein und du kannst dieses Gefühl eine Weile halten. Dann wachst du morgen auf und schon wieder ist dieser Frust da, diese ganzen schweren Gedanken und Probleme, die dich erdrücken. Und lähmen. 

Und weisst du was die phantastische Nachricht ist? Nehmen wir nun nur einmal an, wenn wir uns diese Probleme erschaffen haben. All unsere Gedanken, Worte, Gefühle und Handlungen. Dann können wir uns genau so auch etwas Anderes erschaffen. Andere Gedanken. Andere Worte. Andere Emotionen. Andere Handlungen. Wir können uns heute entscheiden unsere Story neu zu schreiben. Sie umzuprogrammieren. Willst du das?

Wann willst du glücklich glücklich sein? Wann willst du wirklich anfangen deinem Herzen zu folgen? Es ist Zeit aufzuwachen. Du kannst! Ich glaube an dich. 

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