"Wir setzen auf Partizipation und Augenhöhe!"

Organisationscoaching

Insbesondere die Digitalisierung erfordert, dass sich die Unternehmen immer schneller anpassen und auf Neues reagieren müssen. Notwendige Kompetenzen passen jedoch oft nicht in die gewachsenen Organisationsstrukturen - Talente schaffen es nicht bis an die Oberfläche.

 

In Zeiten von Fachkräftemangel und War for Talents können es sich Unternehmen nicht mehr erlauben, derart verschwenderisch mit ihren Kompetenzen umzugehen. 

 

Das Prinzip des Organisationscoaching ist, der gesamten Organisation zu helfen, sich selbst zu helfen. Damit kann sie Potenziale freisetzen und eine Kultur des Lernens aufbauen. Wir wissen es nicht besser, vielmehr sind wir auf die internen Kräfte und Potenziale angewiesen: wir setzen auf Partizipation und Augenhöhe. Durch unsere enge Zusammenarbeit werden die internen Potenziale zu Multiplikatoren, zu internen Coachs, die für einen nachhaltigen Erfolg jeder Veränderung entscheidend sind. 


10 Prinzipien von Organisationscoaching

1. Einzigartigkeit

Organisationscoaching sieht jeden Kunden als einzigartig an. Es steht dem Mechanismus von Best Practices bzw. Benchmarking dagegen kritisch gegenüber. Denn der Aufwand von Benchmarking und Best Practices ist hoch, der Effekt des Lernens am Modell jedoch gering. 

 

2. Ganzheit

Organisationscoaching akzeptiert und begrüßt den Einfluss von Gefühlen auf die Beziehungen von Menschen und auf das Coachingprojekt selbst. Es wäre töricht, Gefühle als Wirkebene im Beratungsprojekt auszuklammern und nur auf rationale Analyse zu setzen.  

 

3. Autopoiese

 Organisationscoachs unterstützen die Selbstheilungskräfte des Unternehmens aktiv und helfen den Menschen im Unternehmen, zu lernen und zu wachsen.

 

4. Dynamik

 Abhängig von Thema, Situation und der Problemtrance des Unternehmens triggert Organisationscoaching gezielte, konstruktive Störimpulse, um das System Unternehmen in Schwingung zu versetzen und ein positives Veränderungsbewusstsein zu erzeugen. 

 

5. Absichtslosigkeit

 Organisationscoachs sind jederzeit bereit, den Auftrag loszulassen. Sie wahren maximale Unabhängigkeit vom Unternehmen und sind bereit, jede natürliche Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, unabhängig von ihren eigenen Vorstellungen und Zielen. 

6. Neutralität

Organisationscoachs machen sich mit niemandem gemein. Sie gehen mit keiner Partei des Unternehmens eine offizielle oder inoffizielle Koalition ein und wahren zu allen Beteiligten eine freundliche, aber deutliche Äquidistanz.

 

7. Transparenz

Organisationscoaching arbeitet nach dem Prinzip des Information Sharing. Ein Organisationscoach bekommt nur Informationen, die er bedenkenlos mit allen Parteien teilen kann und verhindert damit das Risiko einer politischen Manipulation. 

 

8. Verantwortung

 Organisationscoaching macht die Projektbeteiligten zu aktiv Verantwortlichen für die Lösung des Problems und fördert so das persönliche Engagement jedes Einzelnen. Darüber hinaus unterstützen Organisationscoachs den Aufbau von Netzwerken und das gegenseitige Verständnis zwischen allen Teilen des Unternehmens.

 

9. Interdependenz

 Organisationscoaching akzeptiert, dass organisationale Probleme komplex sind und dass auch zwischen den Lösungsfaktoren gegenseitige Abhängigkeiten bestehen, die es zu beachten gilt. Organisationscoachs denken daher systemisch und sorgen innerhalb eines Projekts für ein iteratives, schrittweises Vorgehen.

 

10. Leere

 Organisationscoachs agieren aus einer Haltung des Nichtwissns heraus. Sie sind jederzeit bereit, eigene Überzeugungen oder Theorien aufzugebe und nicht auf den eigenen Vorstellungen zu beharren.



Die Rolle des Organisationscoachs

Der Organisationscoach...

...versteht sich als Begleiter der Liminality Spaces und als "konstruktiver Irritierer"

...braucht daher Vertrauen, Verständnis und Akzeptanz durch den Sponsor

...hat die gesamte Organisation im Fokus (hohes Komplexitätsniveau)

...richtet sich an den zehn Prinzipien aus

...arbeitet mit Multiplikatoren (internen Coachs)

...ist sich bewusst, dass Vertraulichkeit dem Prozess schadet

...braucht einen klaren Kopf, Ausdauer und "disziplinierte Gelassenheit"

...setzt auf ein humanistisches Menschenbild und ein systemisch-evolutionäres Organisationsverständnis 


Humanistisches Menschenbild

 

  • Mensch besteht aus der Einheit von Körper, Geist und Seele (Integrität)
  • Mensch ist sich seiner selbst und seiner Umwelt bewusst (Bewusstsein)
  • Mensch hat ein Recht auf Freiheit und eigene Entscheidungen (Souveränität)
  • Mensch ist einzigartig, in sich wertvoll und Grund auf gut (Originalität)
  • Mensch ist angelegt auf Selbstaktualisierung und Wachstum (Autopoiese)
  • Mensch ist auf Konkurrenz und Kooperation hin angelegt (Sozialität)